Ältere Arbeiternehmer profitieren nicht vom Fachkräftemangel
Auch wenn die deutschen Betriebe über den Fachkräftemangel klagen und verstärkt eine Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte fordern, eine Verbesserung für die Situation älterer Arbeitnehmer ist dabei in den deutschen Unternehmen nicht festzustellen.
In einer aktuellen Studie der Universität Duisburg-Essen wird eindrucksvoll belegt, dass die Zahl der Neueinstellungen von älteren Arbeitnehmern in einem Alter zwischen 50 bis unter 65 Jahren nicht sonderlich gestiegen ist. So suchen die Firmen kaum diese Arbeitskräfte. Besonders betroffen sind hiervon geringer qualifizierte Arbeitssuchende, wobei die höher qualifizierten Arbeitskräfte nicht so sehr von arbeitsbedingten Entlassungen bedroht sind.
Zusammenfassend wird festgehalten: „Die Alterserwerbsbeteiligung ließe sich über die bereits erzielten Zuwächse hinaus vermutlich beträchtlich steigern und die Erwerbsphasen entsprechend verlängern, wenn die Betriebe ihre Personalpolitik dem demographischen Wandel anpassten und ältere Bewerber stärker als bisher berücksichtigten.“
Aus diesem Grund sollte auch nicht so sehr in das Ausland geschaut werden, sondern die Arbeitskräfte hier vor Ort wieder in ein Beschäftigungsverhältnis gebracht werden, merkt auch EBVZ Inhaberin Vanessa Gambietz an. „Unsere Kunden kommen aus dem Mittelstand und bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Wir können nur jedem Betrieb raten, junge Menschen auszubilden als auch die älteren Mitarbeitern durch angepasste Arbeitsbedingungen und Qualifizierungen weiter zu beschäftigen.“ Schließlich geht es hier auch um Stärkung der deutschen Wirtschaft und eine möglichst geringe Belastung der Sozialkassen.
